Im Moment befinde ich mich hier:  KEP - Kambodscha

14.12.2017

Der "White Elefant Temple" hatte doch tatsächlich 2 kleine weiße Elefanten-Figuren, die in einer abgelegenen Grotte rumstanden. Eine alte Steinfigur, die auch einen religiösen hintergrund hat, fand ich interessanter. Der Überlauf des "Secret lake" ist noch intakt, jedoch reduziert die Trockenheit immer mehr den Wasserinhalt, so dass man bald wieder trockenen Fußes den Übergang kreuzen kann.

In Kambodscha breitet sich der Islam immer mehr aus. Finanziell unterstützt wird dies vom Islam aus Malaysia. 

Hier ist gerade die Mango-Ernte in vollem Gange.

09. - 13.12.2017

Nach 14 Tagen in Kep und hunderten von Kilometern auf dem Motorbike hat man so Einiges gesehen und überlegt: wo kann ich nochmal hin, wo war es besonders schön, was kann man noch verbessern.

Rund um Kampong Trach - am Rande der Kalksandstein-Berge - gibt es sehr viele Motive, die je nach Lichteinfall anders wirken (aussehen), es fliegen viele bunte Vögel durch die Luft (vielleicht sollte ich mal ein Tarnnetz aufbauen und mich auf die Lauer legen?), und viele lachende und nette Menschen überall. Langsam fühle ic mich hier zu Hause.

08.12.2017

Am Morgen in den Mangroven schnell noch ein paar Fotos gemacht.

Wenn man in Kep ist, sollte man auch der vorgelagerten Insel: "Rabbit Island"  oder Kaoh Tunsay einen Besuch abstatten.  Abgeholt wurden die "Mitfahrer" morgens von einem total überfüllten Bus (eigentlich normal in Kambodscha). Die Boote starten dann gegen 09:30 Uhr zur Insel, Fahrtzeit ca. 30 Minuten. Die Überfahrt ist nicht spektakulär und auch der erste Eindruck vom "Strand": es ist nicht umwerfend.

Die Boote landen an am "Nordstrand".  Hier befinden sich 3-4 "Restaurants" und einige Mädchen bieten Massagen an. Keine Gaudi, keine Party, keine Scooter - es ist ruhig und friedlich auf der Insel. Gem. Maps.Me sollte man die Insel zu Fuß umrunden können. Ein ungepflegter Pfad führt am Meeresufer entlang, vorbei an ruhigen Stränden, ein paar Fischerhütten und durch die Mangroven. Im Nordosten wird der Weg ziemlich unpassierbar (mit langen Hosen - Jeans/Outdoorhosen kein Problem) - denn die Haken und Dornen der dichten Büsche reissen die Haut auf. Ein paar weitere Männer, die versuchten die Insel zu umrunden, hatten ebenfalls aufgegeben und deshalb hatten wir ein Boot gechartert, das uns zum Startpunkt zurückgebracht hat.

Die Insel ist relativ sauber (ja - auch hier liegt Müll rum), Blüten locken Schmetterlinge an. An der Südküste wird eine Algenart gezüchter (Sreis - sagte mir der Bauer, schmeckt interessant), die nach Vietnam verkauft wird. Mein Fazit zur Insel:  wer absolute Ruhe liebt, ist hier gut aufgehoben, denn es gibt Keinen Strom, kein Internet, kein fließendes Wasser und nur desaströse sanitäre Anlagen. Es kommen nur wenige Touristen mit den Tagesbooten.

07.12.2017

Auf dem Weg zum Bokor Nationalpark durch Kampot gefahren. Kampot ist (von der Fläche und der Einwohnerzahl) um einiges größer als Kep, allerdings sieht man hier auch schon wieder eines der Hauptprobleme von Kambodscha überall: Müll, vor allem Plastikmüll!  In Kep stehen an der Strandpromenade in regelmäßigen Abständen (ca 50m) große Mülltonnen, jedoch scheinen die Khmer damit nichts anfangen zu können - abends ist auch hier alles zugemüllt, und die Mülltonnen sind weitestgehend leer. Morgens kommt immer eine Putzkolonne, um den Strand, die Uferstrasse und Umgebung sauber zu machen - und bis 15 / 16 Uhr ist es auch akzeptabel (von der Sauberkeit).  In Kampot haben die das Müllproblem nicht so gut im Griff, obwohl die Tourismuseinnahmen hier ungleich höher sind.

Die Fahrt durch den Nationalpark bis auf fast 1100 m Höhe war landschaftlich schön. Auf dem Gipfel wurde die Rundumsicht durch die hohe Luftfeuchtigkeit etwas "getrübt" - und natürlich: es war rund 12 Grad kälter als an der Küste! Auf dem Gipfel stehen etliche Ruinen - eine alte Kirche - ein verlassenes Hotel: Anziehungspunkt für viele Touristen. Die Aussicht ist (ohne die hohe Luftfeuchtigkeit) gigantisch - da werde ich bei besserer Sicht nochmals hochfahren!

06.12.2017

Ein heftiger Regen in der Nacht brachte eine ersehnte Abkühlung - jedoch auch in einigen Regionen etwas mehr Wasser, und auf Kambodschas Straßen braune Pfützen. Auf Google-maps habe ich gesehen, dass eine "Strasse" direkt am Golf von Thailand, von Kep Richtung Vietnam führt. Diese wollte ich heute als Ziel mir vornehmen, um nach Angkaol Beach zu kommen. Rechts der Golf von Thailand mit der Insel Phu Koc, links die Salzfelder von Kep, so rauschte ich mit meinem Motorbike der Sonne entgegen. Fischer landeten ihren Fang an und die Händler warteten bereits auf ihre tägliche Lieferung Frischfisch.

Here I am:  Angkaol Beach. Für das Foto hat sich die Fahrt gelohnt!

05.12.2017

In den Mangroven auf Vögel gewartet - allerdings nur "Vogelfutter" vor die Linse bekommen.

04.12.2017

Um den Zug auch etwas aus der Nähe zu sehen, bin ich heute von Kep aus Richtung Norden gefahren, bis ich in einer ländlichen Gegend eine passende Stelle gefunden habe. Kaum dort angekommen, hat sich der Zug auch schon mit Hupe und Fanfare angekündigt: und fast alle Hunde der Umgebung fingen das Bellen und Heulen an - bis der Zug in der Ferne wieder verschwand.

Weiter ins Landesinnere, zum "versteckten See" gefahren - 244 Stufen mit vollem Gepäck zu einer "Anbetungsplattform" aufgestiegen - mit schönem Rundblick - und wieder vorbei an endlosen Mango-Plantagen, die bis zum Rande des Dschungels reichen.

03.12.2017

Letztes Jahr wurde wieder die Bahnstrecke: Phnom Penh - Sihanoukville in Betrieb genommen. Je ein Zug pro Tag pro Richtung.

Vom Aussichtsturm der Pfeffer-Farm kann man schön sehen, wie sich der Zug durch die Landschaft bewegt. Heute eine andere Pfefferfarm besucht, Pfeffertee probiert (lecker!), und wieder zu den Salzfeldern von KEP gefahren (dort ist es einfach schön!).

02.12.2017

Heute die Champei Natural Organic (Pfeffer) Farm besucht und eine Privatführung von Luke Archenoul erhalten. Eine recht junge Farm, die gerade mal 1800 KG Pfeffer p.a. produziert - alles in Handarbeit, ohne Einsatz von Pestiziden! Die Farm ist umgeben von einer herrlichen Landschaft.

Von hier aus führt ein staubiger Weg an den Bergen entlang in ein fruchtbares Tal, in dem sich eine Plantage an die andere reiht.

Auf dem Weg Richtung Küste, vorbei an den Salzfeldern von Kep - überall neugierige Kinder, nette Menschen. Fischer, die ihren Tagesfang anlanden.

01.12.2017

Es ist wie in einem Film: man schaut aus dem Fenster, sieht Palmen, hört das Rauschen des Meeres. Eine warme Brise umweht die Nasenspitze - und "zu Hause" in Deutschland ist es bitterkalt. Was man hier auf jeden Fall benötigt: einen motorisierten fahrbaren Untersatz, z.B. ein Motorbike. Hier in meiner Unterkunft kann man bereits für 5 USD eines mieten - fairer Preis!  Zunächst einmal die nähere Umgebung erkunden: Aussichtsfelsen, Mangrovenwald und einheimischer Markt.

... und die Schmetterlinge fliegen auch hier überall rum!