Fotoreisen vom 26.10.2017 - 01.03.2018

Früh aufstehen, im Nationalpark von Kep auf den Berg steigen und die ersten Sonnenstrahlen über Kep einfangen - nach dem Lärm und dem Staub von Phnom Penh - herrlich. Kep hat einen direkten Zugang zum Golf von Thailand und ist eine der bekanntesten Küstenstädte Kambodschas. Kep liegt nur wenige Kilometer westlich der vietnamesischen Grenze. Eine gut ausgebaute Strecke verbindet die Stadt mit Kampot.

Was auf den ersten Blick aussah wie ein "lost Place" entpuppte sich als ein Budda-Tempel.  Der Strand ist teilweise durch Mangroven geschützt. Auf dem Weg nach Kampot sind einige Salzgewinnungsbecken und "Salzspeicher".

24.11.2017

Blick über Senmonorom. Noch ist alles ziemlich in "Grün" eingebettet.
Blick über Senmonorom. Noch ist alles ziemlich in "Grün" eingebettet.

Mit dem Motorbike zu einem "indigenen Dorf" Richtung Dschungel gefahren.

Die "Strasse" führt gerade mal soweit, dass die illegalen Holzfäller ihre Stämme abtransportieren können. Sind die wertvollen Bäume in der Nähe gefällt, wird die Strasse weiter ausgebaut.

Ein Blick in das "Angkor Forest Guest house".

Und noch ein Wiedehopf.

23.11.2017

Besuch im Snoul Wildlife Sanctuary.  Eigentlich wollte ich einen Führer engagieren, der mir ein paar Plätze mit einheimischen Vögeln zeigt. Doch der war "heute nicht da".  Insgesamt hat die Station auf mich keinen besonders professionellen  Eindruck gemacht. Ich bin dann mit meinem Fahrer noch ein bischen durch den Dschungel gelaufen.

22.11.2017

Bei einer Dschungeltour zu einem "wilden" Wasserfall vorgedrungen.

21.11.2017

Heute hatte ich mal Lust auf einen Café Americano. Den sollte es hier - laut Aushang - auch geben. Auch der Preis sprach dafür. Am Ende bekam ich eine ziemlich schwarze Brühe, weit entfernt vom Geschmack des Café Americano. Dafür gab es seit langem wieder einmal gepolsterte Sitzmöbel

Hier noch ein paar Street-shots.

20.11.2017

Die letzten beiden Nächte hat es heftig geregnet. Trotzdem beschloß ich, mit dem Motobike eine Tour durch den Dschungel zu wagen. Die Lehmpisten waren natürlich aufgeweicht, das Reifenprofil setzte sich nach und nach mit Lehm zu und es begann eine Rutschpartie. Irgendwann war ich im Dschungel in einer Sackgasse gelandet, und es ging nicht mehr weiter. Also Bike gewendet und zurück. Nur wie fährt man auf "Schmierseife" ohne Profil den Berg hoch? An vielen Stellen blieb mir nur übrig, das Bike zu schieben, bis endlich - schweißüberströmt - ich wieder eine befestigte Straße erreichte. Also keine Bilder aus dem Urwald - sondern wieder ein paar Impressionen aus Sen Monorom -  wie z.B. der Zahnarzt.


19.11.2017

Der Wetterbericht sagte voraus: "bleib zu Hause, es wird regnen". Also beschloß ich, einen Rundgang durch San Monorom zu machen und den lokalen Markt zu besuchen. In der"Innenstadt" wird gerade die Straße betoniert (vorher: rote Erde mit Schlaglöchern). Trotz Zementstaub werden mitten in der Baustelle Lebensmittel (Fleisch, Fisch und Gemüse) angeboten. Es stört auch nicht, wenn ein paar Spritzer aus der Pfütze auf dem Essen landen.

Durch eine schmale Gasse kommt man zum "Hauptmarkt": eng gedrängte Häuser mit Verkaufsauslagen, mit Planen vor Sonne und Regen geschützt, nicht vor Staub und Fliegen (die werden weggewedelt).

Arbeiten ist Frauensache. Die Männer vertreiben sich meist die Zeit mit Kartenspiel oder im Café.

Im Ortszentrum ist ein Verkehrskreisel, der Verkehr ist sehr übersichtlich.

Mit den ersten Regentropfen wieder "im Trocknen" angekommen - und bei jetzt 26 Grad regnet es in Strömen.

18.11.2017

Wer beobachtet mich denn hier so neugierig?

Mein heutiges Ziel: ein Dorf mit indigener Bevölkerung. In Putang Vilage (Zielort) angekommen, empfand ich die Kulisse keines Fotos wert:  alte Häuser - mittlerweile an das Stromnetz angeschlossen - in jedem Haus ein Flachbildschirm (aktiv morgens um 10:00 Uhr) - ein Mann, der einen Affen an der Kette hielt (den hatte er im Urwald gefangen) und den Touristen vorführte (er wollte auch Geld für Bananen). Eine alte Frau, die auf 2 Schweine aufpasste - alles sah mir nicht besonders "indigen" aus - zumal auch die Bewohner den Khmer sehr sehr ähnlich (gleich)  sind. Da bin ich lieber zum Leng Ranak Wasserfall weitergefahren. Dort habe ich eine Gruppe Khmer getroffen, die mich zum Essen und Trinken eingeladen haben. Verständigung; ein wenig Englisch - ein wenig Französisch - ein wenig Lächeln. Hühnchen vom Grill, Teile einer Schweinshaxe, dünne Beef-Scheiben gegrillt, Mangos, Apfelsinen und Maracuja - und das im Dschungel - herrlich!

17.11.2017

Der Boss von meiner Unterkunft hilft bei einem Projekt von Tribal-People mit. Von denen hat er heute eine "Urwald-Zigarette erhalten, die er gleich zur Belustigung aller, angezündet und geraucht hat.

Und wieder ein paar fliegende Juwelen aus dem Urwald rings um San Monorom

15.11.2017

Die erste Tour führte zum San Monorom Wasserfall. Dieser ist mittlerweile fast nur noch ein Rinnsal, weil der überwiegende Teil umgeleitet wird zur Stromgewinnung.

In der Nature Lodge in San Monorom werden bis zu 164 verschiedene Vogelarten gesichtet. Die beste Zeit zur Beobachtung soll jedoch der März und der April sein (Nestbau). Den ersten Wiedehopf bekam ich heute vor die Linse! Beim "Dschungelview"-Point konnte ich trotz 700mm Brennweite den Bienenfresser nicht näher an den Sensor holen - schade - ein Edelstein der Lüfte!

Etwas mehr action war am Boo Sre Wasserfall: viele Verkäufer - viele Besucher.

14.11.2017

Weiterfahrt mit dem Bus nach San Monorom. 7 Stunden Fahrt auf einigermaßen gut ausgebauten Straßen. 2 Stunden vor Monorom beginnt ein Dschungelgebiet - noch steht es unter Naturschutz, auch wenn schon einige Holzfäller wieder zu sehen sind. Auf Holzeinschlag steht zwar Gefängnis - doch das scheint die Polizei wohl weniger zu interessieren.

13.11.2017

Die Gegend rund um Kampong Cham weiter erkundet.

12.11.2017

Das geschäftliche Leben beginnt bereits um 06:00 Uhr vor dem Phalla Riverside Guesthouse: ein kleiner lokaler Markt bietet die Produkte der Region - Fisch, Fleisch, Geflügel, Gemüse, Obst. Daneben gibt es die Möglichkeit, sich an der Khmerküche satt zu essen (was ich auch machte). Danach mit dem Moped auf die Insel Koh Pen, und versucht jeden Winkel zu erkunden.

Diese "Frogsnake" sieht gefährlicher aus, als sie ist. Sie lebt in der Nähe von Gewässern, ist nicht giftig und ernährt sich - wie der Name schon sagt - von Fröschen und Fischen. Dieses Exemplar konnte ich vor dem Todschlag noch retten - ob sie jedoch überlebt hat - kann ich nicht sagen.

11.11.2017

05:00 Uhr aufstehen, Frühstücken um 06:00, dann mit dem Bus nach Kampong Cham. Die Fahrt ging durch die fruchtbaren Ebenen, in denen Reis, Mangos, Kokosnüsse und vieles andere angebaut wird. 7 Stunden Fahrt mit 2 Pausen zwischendurch, um etwas zu essen. Kampong Cham, am Mekong gelegen, ist ein Verkehrsknotenpunkt N-S und O-W. Wichtig: es führt eine Brücke über den Mekong. Mitten im Mekong, im südlichen Teil, liegt die Insel Koh Pen, ca. 10 km lang und 2 km breit. Der extrem fruchtbare Boden ermöglicht bis zu 3 Reisernten pro Jahr. Jedoch auch viele andere Früchte werden hier angebaut. Bis vor wenigen Jahren nur mit der Fähre oder im Sommer mit der Bambusbrücke erreichbar, hat man jetzt eine Betonbrücke auf die Insel gebaut.

Der Verkehr hat dadurch etwas zugenommen, jedoch sind die Menschen noch genauso nett wie vorher: Fremde werden mit lauten "Halloo" begrüßt.

10.11.2017

Auf dem Weg zum Bantei Srei haben wir erst mal schnell einen Sonnenaufgang "mitgenommen".  Einer der ältesten Tempel der Anlagen und m.E. einer der Schönsten.  Herrliche Carvings, fein herausgearbeitet. Gefrühstückt in einer französischen Bäckerei und nach dem Sprung in den Pool nochmal zur Hauptanlage -Angkor Wat - gafahren.

Heute war auch ein shooting der Miss 5-Crown Anwärter. Bei Miss New Zealand und der Miss Philippinen habe ich gerne auf den Auslöser gedrückt.

09.11.2017

NAch dem Frühstück haben wir uns 3 Tempel vorgenommen: Bayon, Angkor Thom und die Elefantenterassen.

Wenn unser Tuk-Tuk Fahrer warten musste, hat er meist ein Schläfchen gemacht. Und dazwischen: immer wieder das lächelnde Gesicht Asiens.

08.11.2017

Siem Reap und die Kultursstätten von Angkor Wat - dies sind die Stationen der nächsten 3 Tage. Der Wecker klingelt um 03:55 Uhr - unser Tuk-Tuk holt uns um 04:30 ab, um uns zum "Sunset" bei Angkor Wat zu bringen. Diese Idee haben viele - sehr sehr viele - und so gibt es natürlich Gedränge und Geschiebe, um einen möglichst guten Platz "am Wasser" zu ergattern, um ein "optimales Bild" zu erhalten. Dabei nehmen einige keine Rücksicht darauf, dass schon ein Fotograf mit einem Stativ da seht (weil er vorher da war) - drängeln sich einfach weiter vor - allen voran die Japaner!  Der eine oder andere "Schuß" gelingt dann doch noch, wenn es auch zunächst noch kein "optmales Bild" ist.

Nach dem Frühstück ein wenig im Pool relaxed, bevor es zum Ta Prohm und dem Pre Rup weiter ging.

07.11.2017

Führt der Tonle Sap genügend Wasser (meist im Oktober, November und Dezember), müsst ihr unbedingt mit dem Boot nach Siem Reap fahren. Diese Tour wird euch (bei gutem Wetter) - garantiert begeistern!

06.11.2017

Battambang - das sollte für jeden die erste Station in Kambodscha sein. Warum? Noch ist es nicht so stark vom Tourismus überlaufen und ein wenig der Khmer-Kultur ist überall erhalten. Die Märkte werden weitestgehend von den Einheimischen frequentiert - entsprechende Produkte findet man hier dann auch. Wir wollten uns ansehen: Bamboo-Train (gibt es zur Zeit nicht. Seit 01.10.  wird an dieser Stelle die neue Bahnverbindung Bangkok-Phnom Penh-Saigon gebaut.)  - Fischfabrik (zur Zeit gibt es kaum Fische - die Fabrik wird erst gegen Ende November ihren Betrieb aufnehmen). Statt dessen haben wir besucht: das Fischerdorf (hier wurde eine Moschee gebaut und mittlerweile hat der Islam den Buddhismus hier vertrieben - schade) - die Fruit-Bats (Vampirfledermäuse) - wir haben bei der Reisernte zugesehen, den Banan Tempel besucht, und am Abend die 4 Mio Fledermäuse aus den Bat-Caves fliegen sehen - ein imposantes Schauspiel.

... und immer wieder Menschen mit strahlenden Augen ...

Die Erntemaschinen werden von vielen Kindern begleitet: in den Reisfeldern leben Schlangen, Echsen, Frösche und Spinnen. Durch die Erschütterung der Maschine werden diese aufgescheucht und wollen fliehen - sobald sie jedoch gesehen werden, werden sie totgeschlagen und landen im Kochtopf - eine willkommene Abendmahlzeit.

 

05.11.2017

Pünktlich um 05:55 Uhr ging unser Zug nach Aranyaprathet - an die kambodschanische Grenze. Im Zug wurden einige unserer Mitfahrer "portraitiert" - die meisten haben sich  darüber gefreut, einige kamen sogar zu uns und fragten, ob wir sie mal fotografieren wollen.

In Aranyaprathet angekommen - empfing uns strömender Regen. Mit einem Tuk-Tuk haben wir uns die 5 km bis zur Kambodschanischen Grenze fahren lassen. Bei der Ausreise - und bei der Einreise war heute sehr viel los - Wartezeit (trotz Visum) jeweils 1 Stunde. Gleich nach dem Verlassen des Einreisegebäudes stürzte sich die "Busmafia" auf uns, um uns zu den Touristenbussen (extrem überhöhte Preise) zu befördern. Ich habe uns ein Taxi besorgt - so kamen wir schnell und individuell nach Battambang. Nach der Ankunft im Hotel: schnell einen Sprung in den Pool (der ein größerer Whirlpoos war) zum Aufwärmen.  Obwohl das Personal noch schnell 3 Eimer kochendes Wasser einfüllten, war die Temperatur alles andere als angenehm. Der Eigentümer meinte: seit 37 Jahren war es um diese Jahreszeit noch nie so kalt (nur 20 Grad).

04.11.2017

Vormittags waren wir gemeinsam im "Lumphini-Park", Warane, Fischreiher und Menschen im Park waren unsere Motive. Zusätzlich erfolgte eine erste Einweisung in die "Panorama-Fotografie".

Nachmittags haben wir uns ein privates Boot gechartert und haben uns vom "Kapitän" durch die Klongs fahren lassen. Auf der anderen Seite des Chao Praja sieht das Leben etwas "anders" aus - ruhiger.

Ein Besuch des Wat Pho musste natürlich auch noch sein, lag ja schließlich "auf dem Weg" und gehört zu einem der "must have seen" in Bangkok.

In der Amorosa Bar haben wir die Sonne hinter dem WAT Arun untergehen lassen und nach ein paar Cocktails ging es noch nach China-Town, um einige TL-Aufnahmen dieses Lichtermeeres zu machen.

03.11.2017

Heute Abend kam die erste Gruppe an, die gerne in Kambodscha ein wenig rumreisen, und sich von mir ein paar Highlights zeigen lassen möchte. Dabei soll das Fotografieren im Vordergrund stehen! Der Flieger hatte Verspätung, die beiden Frauen waren müde von der Fahrt und wollten nur noch Eines: SCHLAFEN!

02.11.2017

Früh am Morgen lohnt sich ein Besuch des Lumphini Park (direkt an der MRT-Station gelegen). Warane lassen sich von den ersten Sonnenstrahlen erwärmen, Sportler nutzen die angenehme Kühle des Parks zum Radfahren, Laufen oder für ihre Tai Chi - Übungen.

Der Wat Pho mit seinem riesigen, liegenden goldenen Buddha ist eine Touristenattraktion. Jedoch findet der Fotograf auf dem Gelände noch andere Motive, die sich festzuhalten lohnen.

Ausklingen sollte der Tag - wenn man auf dieser Ecke ist - in der Amorosa-Bar, gegenüber Wat Arun. Wenn dann noch ein toller Sonnenuntergang ist, wird dieser Spot zu einem Erlebnis.

01.11.2017

... nur ein paar Bilder ...