Ablauf

 

Anreise


Die Anreise erfolgt individuell. Einige wollen ein paar Tage früher ankommen, um keinen "Jetlag" zu haben, oder um auf eigene Faust die ersten Sehenswürdigkeiten in Phnom Penh zu erkunden, oder ein paar Tage am Strand von Sihanoukville verbringen. Wie auch immer, wir treffen uns am 14.12.2016! All unsere Reisebeschreibungen sind als Tourvorschlag zu verstehen. Der genaue Reiseverlauf kann an die jeweils aktuellen Gegebenheiten vor Ort angepasst werden, wobei wir natürlich immer versuchen, den beschriebenen Reiseverlauf einzuhalten.

Tag 1   24.12.2017

Wir treffen uns in unserer Unterkunft in Phnom Penh. Der Programmstart ist um 14.00 Uhr

Die ersten Fotomotive finden wir bei der Besichtigung des Königspalastes. Der Königspalast dient seit 1939 wieder als Residenz des Königs von Kambodscha. Ein Teil des Geländes ist für Besucher offen. Die Silberpagode und die umliegenden Gebäude können betreten werden. Gemeinsam essen wir "Kambodschanische Küche" "auf dem Nachtmarkt, lassen die bunten Eindrücke der Nacht auf uns und den Sensor wirken.

Tag 2

Nach dem gemeinsamen Frühstück machen wir einen Walking-Lap über die Preah Monivong bridge, fahren dann mit Motorrädern auf der Insel zwischen Mekong und Bassac bis zum Grenzübergang nach Vietnam (Kaam Samnor).

Wir fahren am Mekong-Ufer entlang, vorbei an Wasserbüffeln, Reisfeldern bis zur Fähre. Hier machen wir Pause für einen Timelap. Die Rücktour erfolgt dann auf der Bassac-Seite wieder bis zur Preah Monivong bridge. Das Abendessen im Vietnamesischen Viertel von Phnom Penh mit anschließendem Foto-Talk.

Tag 3

Mit einem privaten Bus fahren wir nach Takeo, der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Wenn sie auch touristisch nicht die Relevanz anderer Städte des Landes besitzt lohnt sich doch eine kurzer Abstecher in die Stadt oder ein Halt auf dem Weg nach Kampot. Die Stadt liegt in einer recht reizvollen Landschaft umgeben von Reisfeldern und Kanälen. Wenn möglich, machen wir hier eine Fahrt mit dem Bamboo Train nach Kampong Trach besuchen den Tempel auf dem Phnom Chisor. Ein kambodschanisches Abendessen und Foto-Talk beenden den 3. Tag.

Tag 4

Kambodschanisches Frühstück und Weiterfahrt nach Kampot. Die Stadt Kampot liegt am Fluss Teuk Chhou (auch Prek Thom River genannt) im Süden des Landes, ungefähr 30 km von der vietnamesischen Grenze entfernt.

Mit dem Golf von Siam ist sie durch das 5 km lange, versandete Delta des Teuk Chhou verbunden. Wenige Kilometer nordwestlich liegen die südlichen Ausläufer der Elefantenberge mit dem Bokor-Nationalpark, welcher auch als "Phnum Bokor National Park" oder "Preah Monivong National Park" bekannt ist. Die Umgebung Kampots ist bekannt für die Produktion des besten Pfeffers der Region. Daneben gilt die Gegend als Hauptproduzent von Durian. Im Osten der Stadt liegen ausgedehnte Meerwassersalinen zur Gewinnung von Meersalz.

Kampot wird von Touristen wegen seiner Lage in einer der schönsten Landschaften Kambodschas und wegen seines kolonialen Charmes geschätzt. Vor dem gemeinsamen Abendessen besuchen wir die Meerwassersalinen für eine Fotosession.

Tag 5

Kambodschanisches Frühstück.

Fahrt in die Elefantenberge zum Bokor-Nationalpark. Rechtzeitiges Aufstehen sichert hier einen grandiosen Sonnenaufgang und einige wunderschöne Timelaps oder Aufnahmen in der blauen Stunde. In diesem Nationalpark hat man die Chance, sehr seltene Tiere zu sehen und den ursprünglichen Regenwald Kambodschas entdecken zu können. Es besteht vielleicht sogar die Möglichkeit in der Nähe der alten Bergstation zu übernachten.
Abendessen in Kampot

Tag 6

Gemeinsames gemütliches Frühstück. Mit dem Motorrad fahren wir nach Kep, besuchen unterwegs eine Durian - und eine Pfeffer-Plantage.

In Kep - einem einstigen Seebad - verweilen wir bei einem Bad im Meer. Die alten Häuser im Kolonialstil bieten reizvolle Fotomotive. Gemeinsames Abendessen und Foto-Talk.

Tag 7

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus weiter nach Sihanoukville. Die Stadt liegt im Süden des Landes am Golf von Thailand. Einige lieben, andere verfluchen diese Stadt mit ihrer bewegten Geschichte. Vor nur 50 Jahren errichtete ein französisch-kambodschanisches Konsortium ein Lager am Rand des küstennahen Dschungels und begann mit dem Bau des ersten Hochseehafens des gerade unabhängig gewordenen Kambodschas. Der nach dem damals regierenden Prinzen Sihanouk benannte Ort gelangte schnell zu wirtschaftlicher Blüte, und seine Sandstrände zogen die gesellschaftliche Elite Kambodschas an. Hier wurde die Angkor-Brauerei angesiedelt, und das moderne Independence-Hotel beherbergte beispielsweise Jaqueline Kennedy während einer Rundreise durch Kambodscha.

Dieser Teil der Geschichte endete abrupt im Jahr 1970, als Prinz Sihanouk durch einen Staatsstreich abgesetzt und Kambodscha in einen Bürgerkrieg gerissen wurde. Die Stadt - nun umbenannt in Kompong Som - erlebte harte Zeiten: die siegreichen Roten Khmer nutzten das Independence-Hotel für Schießübungen, und der Hafen wurde, nachdem die Roten Khmer ein amerikanisches Containerschiff kaperten, von der U.S. Airforce bombardiert. Nach dem Sturz des Pol-Pot-Regimes war die holprige Verbindungsstraße nach Phnom Penh berüchtigt für Banditen und Wegelagerer, und die Strände blieben menschenleer.

1997 kehrte der Frieden zurück, und die Bewohner Sihanoukvilles waren (und sind teilweise noch) die darauffolgenden Jahre damit beschäftigt, aus den Trümmern wieder eine funktionierende Infrastruktur zu errichten. Die ersten Gäste waren einige unerschrockene Rucksacktouristen. Reiseführer sprechen immer noch von durch Gewehrkugeln durchlöcherten Mauern, doch die Spuren des Krieges sind im heutigen Stadtbild nur noch schwer auszumachen. Vielmehr scheinen die neuen Symbole Sihanoukvilles die zahlreichen Baustellen zu sein. Mehr und mehr Kambodschaner sowie einige Ausländer haben sich in der Stadt niedergelassen und betreiben Hotels, Bars und Restaurants.

Nach dem Einchecken fahren wir mit Motorrädern Richtung Norden zu der Hafenanlage. Bei den "Reperaturdocks" bieten sich schöne Foto-Motive, in einem französichen Café am Strand geniessen wir die Nachmittags-/ Abendsonne, lassen unseren Gaumen verwöhnen und baden im Golf von Thailand. Am Golden Lions Monument machen wir dann einen Timelap mit Tag-/Nachtübergang.

Tag 8  Silvester

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Motorrad zu den Kbal Chhay Wasserfällen, die jetzt noch gut Wasser führen. Es gibt hier viele Libellenarten zu fotografieren.

Anschleißend fahren wir zum Ream National Park und machen eine Bootsfahrt durch die Mangrovenwälder. Es gibt auch hier viele Tierarten zu sehen - man braucht aber auch ein bischen Geduld! Auch Krabbenfischer kann man in den Mangrovengewässern gut fotografieren.

Gemeinsames Abendessen in Sihanoukville. Danach steigen die großen Silvesterpartys am Strand!

Tag 9

Gemeinsames gemütliches Frühstück.

Mit dem Motorrad fahren wir zum Otres Beach 2. Hier gibt es 2 Alternativen: baden, Sonne tanken, Drinks an einem ruhigen und sauberen Strand schlürfen oder ein Kajak nehmen und zur vorgelagerten Insel paddeln und schnorcheln.

Auf dem Rückweg paddeln wir durch ein Mangrovengebiet von der Seeseite. Neben den Fischern sind hier viele interessante Vögel zu fotografieren.

Gemeinsames Abendessen in Sihanoukville.

Tag 10

Gemeinsames Frühstück in Sihanoukville.

Fahrt mit dem Boot zur Insel Koh Rong. Im kristallklaren Wasser können Sie schnorcheln und schwimmen. Der kilometerlange Sandstrand lädt ein zu ausgedehnten Wanderungen. Die Sonnenuntergänge sind hier wunderschön und laden ein, einen Sonnenuntergang timelapse zu machen. Doch das Allerbeste sieht man erst nachdem die Sonne (spektakulär) untergegangen ist: Dafür muss man in der Dunkelheit (Strom wird meistens auch irgendwann abgestellt) raus ins Wasser, dann wird es magisch: Das fluoreszierende Plankton! Ich habe es zwar schon auf Bali, den Philippinen und Ko Kood gesehen und dachte mir „Kennst du ja schon“, doch hier ist es noch etwas intensiver!  Abendessen und Übernachtung auf der Insel.

Tag 11

Nach dem gemeinsamen Frühstück können Sie entscheiden: tauchen, schnorcheln, am Strand rumliegen oder mit mir über die Insel und durch den Dschungel gehen. Viele Blumen, Insekten und andere Tiere gibt es hier zu sehen (und zu fotografieren!)

Abendessen mit Foto-Talk am Strand und bei (hoffentlich) kristallklarer Nacht ein timelapse vom Sternenhimmel.

Tag 12

Nach dem gemeinsamen Frühstück können Sie entscheiden: tauchen, schnorcheln, am Strand rumliegen oder mit mir wieder über die Insel und durch den Dschungel gehen.

Abendessen mit Foto-Talk am Strand timelap "Sonnenuntergang" und bei kristallklarer Nacht wieder ein timelapse vom Sternenhimmel.

Tag 13

Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Boot wieder nach Sihanoukville. Von hier aus fahren wir weiter mit dem Bus nach Srea Ambel. Die Flussfischer und der regionale bunte Markt füllen schnell die SD-Karten der Kameras.

Gemeinsames kambodschanisches Abendessen.

Tag 14

Eine "clevere" Bettlerin
Eine "clevere" Bettlerin

Nach dem Frühstück fahren wir mit einem Führer in die Berg- und Dschungellandschaft im Kinrom National Park. Schluchten, Felsabrisse, Wasserfälle, Seen, Bäche, Frösche: Natur pur. Hier muss man aufpassen, dass man die "Zeit nicht verliert", weil man sich an einem "Motiv" festgebissen hat.

Kambodschanisches Abendessen in Srea Ambel, Foto-Talk.

Tag 15

"killing tree"
"killing tree"

Nach dem gemeinsamen kambodschanischen Frühstück fahren wir mit einem privaten Bus nach Phnom Penh, besuchen die bekannteste Stätte der Killing Fields in Choeung Ek, in der Nähe von Phnom Penh, auf der bis zu 17.000 Menschen umgebracht wurden. Besonders einprägsam sind die Bilder tausender Totenschädel und anderer menschlicher Überreste, welche die Felder Kambodschas übersäten. Die Totenschädel werden heute zum Teil in einem Stupa aufbewahrt, der zum Gedächtnis an die Toten auf dem Gelände in Choeung Ek errichtet wurde.

Im Central Market in Phnom Penh haben Sie dann Gelegenheit, einige einheimische Produkte für die "Daheimgebliebenen" zu kaufen (Handeln nicht vergessen!). Das gemeinsame Abendessen und der Foto-Talk beenden diesen Tag.

Tag 16

Nach einem gemeinsamen Frühstück und einem Abschlußgespräch endet diese Tour.

Abreise

Die Abreise erfolgt individuell. Einige wollen gleich nach Hause fliegen, Einige noch den nächsten Trip mitmachen oder Einige auch auf eigene Faust weiterziehen.